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Oft ist die Planung und Organisation der Schelder Kirmes ein Spagat zwischen Tradition und Moderne. Ein traditionelles Element ist der Ausschank der Getränke in Gläsern. Seit Jahren jedoch birgt dies eine immense Gefahr, da die Gläser allzu gerne kaputtgehen und dann ein massiver Glasboden mit spitzen Glasscherben stehen bleibt. Kaum auszudenken, was hier passieren kann, wenn ein Besucher in einen solch scharfen Gegenstand hineintritt oder fällt.

Zudem ist es auch logistisch immer eine kleine Herausforderung, mit der großen Menge der Gläser umzugehen. Sie verbrauchen viel Platz im Lager, können nicht ineinandergesteckt werden und bedürfen einer sensiblen Handhabung bei der Reinigung.

Die Becher kommen. - Mit mehr Inhalt!

Daher ist nach Testläufen in der Vergangenheit, die Idee gereift, wie Beispielsweise auf anderen Vereins- und Stadtfesten oder Konzerten und Festivals, Becher für den Ausschank zu nutzen. Mit der Kirmes 2017 wird dies nun konsequent umgesetzt und es werden an allen Tagen Becher verwendet. Wir garantieren an dieser Stelle, dass ausschließlich hochwertige Becher zum Einsatz kommen werden.

Der Bierpreis bleibt. - Pfandfrei bleibt's auch!

Es geht aber nicht nur um den Tausch der Gläser gegen Becher. Auch das zeitaufwändige Bezahlen der unrunden Beträge war den Veranstaltern und dem Festwirt ein Dorn im Auge. Mühsames zählen von Kleingeld braucht seine Zeit und verzögert die zügige Versorgung der Gäste.

Aus diesem Grund wird in den neuen Becher mehr Flüssignahrung ausgeschenkt. Statt, wie bisher, 0,2 Liter im Glas, werden die Becher 0,25 Liter beinhalten. Der Grundpreis des Bieres bleibt indes bestehen, wie anhand der Grafik verdeutlicht wird. Statt bisher 1,60 Euro für 0,2 Liter, kostet der "Schobbe" in diesem Jahr glatte 2 Euro für 0,25 Liter.

In einem weiteren Punkt bleibt man den Gästen treu: Auf die Becher wird kein Pfand erhoben!

Die Theke wird länger - Tischen werden Bedienungen fest zugeordnet

Eine weitere Neuerung wird die Verlängerung der Theke für den Gästeauschank in Richtung Bühne sein. Dadurch können sich nicht nur mehr Gäste an der Theke aufhalten, sondern es stehen auch mehr Zapfhähne zur Verfügung.

Doch auch im Zelt an den Tischen gibt es Änderungen. Ab diesem Jahr werden den Tischen tageweise feste Bedienungen zugeordnet. So soll es mit dem persönlichen Biernachschub besser laufen und auch gemütlicher sein, wenn man seine Bedienung kennt.

Mit diesen Änderungen reagieren wir, nicht zuletzt, auf die Anregungen nach der Kirmes 2015, bei denen die zu langsame Getränkeversorgung ein Thema war.

Die Verantwortlichen des Schelder Kirmes e.V. und der Festwirt versprechen sich durch diese Änderungen eine deutliche Beschleunigung der Versorgung.

Wir hoffen auf Verständnis und Zustimmung der Schelder und aller Freunde unseres geliebten Festes!